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Angebot

“Ich habe da ein Angebot für Sie” so die Antwort auf meine Bestellung von 16 Briefmarken con der Angestellten der hiesigen Postagentur. „Das finde ich gut“, so meine Reaktion um weiter fortzufahren: „Endlich bekomme ich hier mal was raus.“ „Schauen Sie, ein kleines Heftchen mit zwanzig Marken, alle selbstklebend.“ Entgegnete mir die Angestellte. „Gut, und was kostet das?“ schob ich meine Frage gleich hinterher.

„Na elf Euro, zwanzig mal 55 Cent macht genau elf Euro“ war die verkäuferisch geschulte Antwort. „Ähm, Sie sprachen von einem Angebot für mich, also ich verstehe unter Angebot, das ich einen Vorteil habe, meistens im Preis. Hier kann ich kein besonderes Angebot für mich erkennen“ erwiderte ich in einem freundlichen Ton. „Wenn Sie mir 20% auf das Heftchen einräumen, dann sind wir im Geschäft.“ fuhr ich fort. „Nein, das kann ich nicht machen, das Angebot ist doch das Heftchen mit selbstklebenden Marken.“ „Ich brauche aber nur 16 Postwertzeichen, das macht Achachtzig, ich sehe da kein Angebot für mich, wenn ich Elf ausgeben soll und die vier Marken nachher nicht wiederfinde. “Ich nehme dann nur die 16 Briefmarken, nicht aus dem Angebot, mehr brauch ich einfach nicht, aber bitte Hübsche.“ Sagte ich in das Gesicht der enttäuscht schauenden Verkäuferin. „Haben wir nur hier in unserem Angebot, als Heftchen, mit zwanzig Marken“ hörte ich noch und sah wie die Dame hinter dem Verkaufstresen anfing Marken abzurollen und abzuzählen.

Da Wort Angebot wird inflationär gebracht missbraucht, sehr inflationär…

0 Gedanken zu „Angebot

  • 11. Oktober 2010 um 12:26 pm
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    Jo, das habe ich auch schmerzlich erfahren müssen, das Angebote nicht immer das halten, was sie versprechen 😉

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  • 11. Oktober 2010 um 11:54 am
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    Ich mache auch Angebote, wo Du einen finanziellen Nachteil haben kannst. Also, so ein Angebot ist ja keine Gelegenheit.

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