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Wochekuriositäten 2011-6 Berufsbezeichnungen

Manchmal stehe ich dann mit Kopfschütteln vor Schaufenstern und lese mir entsetzt die plakatierten Mitteilungen des deutschen Einzelhandels durch. Letzten bin ich über ein Stellenangebot im Rhein Ruhr Zentrum für einen neu zu eröffnenden Shop gestolpert. Grundsätzlich finde ich es gut, das Unternehmen Festeinstellungen vornehmen und nicht auf unter bezahlte Leiharbeiter zurückgreifen. Für meinen Geschmack aber werden hier zu viele Manager gesucht. Und es scheint immer schicker zu werden, auf die denglischen Bezeichnungen zu setzen. Wobei ja der Store Manager ja noch dem guten, alten Filialchef entspricht und der Assistant Store Manager (besonders weise ich noch mal auf die unterschiedliche Rechtschreibung des „Store Managers“ hin) die Position der Substituten, bzw. der Verkaufsleiter entsprechen soll. Bei dem Outfitberater hat der/die Texterin aber schon wieder halbwegs versagt, ich hätte hier dann konsequenterweise den Begriff des „Outfit Consultant“ verwendet um das negative aus dem Begriff zu bekommen, Verkäufer hört sich halt nicht mehr so gut an.

Mit dem Floor Manager bin ich glatt überfordert, dachte ich doch erst an eine neue Bezeichnung der Reinigungsfachkraft, zumal es sich bei dem geplanten Shop nur um ein Geschoss handelt. Der Dekorateur wird auch mit Visual Store Mercandiser nett umschrieben. Lediglich die altbekannten Aushilfen müssen wohl wieder alles ausbaden und die Ansprüche und Vorgaben der gesamten Managerschar in diesem Store ausführen und ertragen. Konsequenterweise mussten dann die Aushilfen als Mobil Store Assit bezeichnet werden.

Fazit, es geht auch wieder mit dem deutschen Einzelhandel aufwärts, es bleibt für alle zu hoffen, dass die Höhe des monatlichen Selär auch entsprechend der Bezeichnungen erfolgt.

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