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Dorsten

Der wohl vorerst letzte Sonnentag sollte von mir zu einem Ausflug genutzt werden. Also mal kurz auf der Karte in Google Maps nachgesehen, wo es denn nun im angekündigten Sonnenschein hingehen sollte. Dir Richtung war schnell gefunden, zur Auswahl standen Marl, Haltern am See oder Dorsten. Haltern sagte mir nur soviel, das der örtliche Fußballverein immerhin drei aktuelle Bundesligaspieler hervorgebracht hat. Von Dorsten wusste ich, das diese Stadt immerhin zwei Sterneköche hervorgebracht hat und von Marl nichts.

Überrascht war ich von dem Empfang in Dorsten, man hatte extra zu meiner Ankunft den roten Teppich ausgerollt und netter Weise mit einer kleinen Absperrung versehen, damit ich die Innenstadt standesgemäßes, aber mit einer gewissen Distanz betreten konnte. Dann gingen Sie los, meine Erkundungen durch die City von Dorsten. Auto wurde günstig am Rand des Fleckens geparkt, und zu Fuß waren es noch nicht einmal 500 m, bis die Fußgängerzone erreicht wurde.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt. Bei Wikipedia wurde eine alte Stadt angepriesen, das mag bezogen auf die verliehenen Stadtrechte ja stimmen, aber die Gebäude waren in der Mehrzahl aber jüngeren Datums. Also kein Vergleich mit Kettwig oder Hattingen. Einzelne Perlen mittelalterlicher Baukunst waren dennoch zu finden. Auch ist die Innenstadt eher klein, zwei Einkaufsstraßen, das war es dann. Das Zentrum bilden der Marktplatz und eine dazugehörige Kirche. Mein Eindruck ist, dass diese Stadt sehr von der Kirche (katholisch) geprägt wurde. Selbst an dem Brunnen auf den Marktplatz wurden Szenen nachgestellt, die allesamt etwas mit büssen und arbeiten zu tun hatten. Wer gut auf den Beinen ist und ein forsches Tempo in den Schritten hat, ist in einer guten Stunde durch damit.

Die alte Stadtbefestigung wurde zum Teil wieder hergestellt, aber alles im neuen Stil. Überhaupt sind sehr viele Neubauten in Dorsten sehr hübsch anzusehen und bieten einen sehr schönen Kontrast du den wenigen, alten Häusern. Auf jeden Fall laed der neue Stadtwall im Osten und Süden der Innenstadt sehr zum verweilen ein, da hier auch sehr viel Wasser zu Finden ist. Kleine Wasserfälle und viele Goldfische und Enten lockern alles auf und bieten dem Besucher, besonders bei einer Fütterung ein wenig Spektakel.

Noch mehr Wasser findet der Besucher dann am Kanal, dem Wesel-Datteln-Kanal oder an der Lippe. Ein schönes Café, das teilweise wie ein Beach Club aufgemacht ist, sieht sehr einladend aus. Mann sitzt entweder oben und hat einen Überblick über den kleinen Sportboothafen oder im unteren Bereich fast auf Wasserhöhe. Um ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen, allemal einen Stop wert.

In der Innenstadt ist am Samstag Markttag, zusätzlich zu den Geschäften säumen allerlei Stände die Straßen und es herrscht ein reges treiben. Wenn sich die Zeit um 14 Uhr nährt, dann fängt es an, sehr schnell leer zu werden, gab es vorher kaum einen Platz fuer die Außenbestuhlung, so hat man jetzt frei Auswahl. Ein Großteil der Läden schließt  und die fahrenden Händler packen hektisch ihre Waren ein und ihre Stände zusammen. Gegen 15 Uhr sind dann die Fußgängerzonen wie leergefegt.

Noch mehr Bilder von Dorsten gibt es in meinem Picasa Album.

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