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Bislang dachte ich immer…

… das Hausdurchsuchungen überraschend und der Termin für den Betroffenen nicht bekannt ist. Nun muss ich mich im Fall unseres jüngsten Ehrensoldbeziehers doch eines Besseren belehren lassen. Wie darf ich mir denn so eine Hausdurchsuchung bei einem prominenten Politiker so vorstellen? Etwa so:

„Hallo Christian, hier spricht Staatsanwalt XY. Wollte dir nur kurz mitteilen, das wir morgen dann zur verabredeten Hausdurchsuchung nicht kommen.“

„Oh, schade, die Bettina hatte extra etwas vorbereitet, so ein paar Kleinigkeiten für das Team. Darf ich erfahren, warum ihr nicht kommt?“

„Als wir gestern bei deinem Kumpel Groenewold waren, sind wir von ihm noch spontan zum Essen eingeladen worden, weil wir so kooperativ gewesen sind. Das hat dann etwas länger gedauert, aber mach dir keine Sorgen, wir kommen einen Tag später, also am Freitag um 17:15h, so hast du noch genug Zeit um…. Und Christian, mach dir keinen Stress!“

Meine Vorahnung sagt mir, dass auf alle in Verdacht Stehenden in diesem Land rosige Zeiten zukommen, was das Thema Hausdurchsuchungen anbetrifft. Und was der Antrag auf Aberkennung dieser lächerlich kleinen Ruhegeldregelung von jährlich fast 200.000 € anbetrifft, bin ich mal gespannt, ob Bundestag oder Bundesrat sich dazu durchringen und ob nicht bei einer Anklage die deute Judikative auch noch versagt und etwas mit maximal 90 Tagessätzen hinbastelt.  Und warum überkommt mich schon wieder diese Übelkeit…

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