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Weltstadt und weltoffen?

Oh Hamburg, was ist aus dir geworden. Liberal, weltoffen, immer etwas konservativ, so habe ich dich in Erinnerung gehabt. Was hast du nur gemacht, mit dir? Erst vetreibst du im Winter Obdachlose von ihren Schlafplätzen, weil ein Bezirksfürst findet, dass diese Damen und Herren das Gesamtbild stören, dann werden Häuser unter den Augen von Stadtvertretern illegal abgerissen und gegnerischen Fußballfans wird auf Bestreben der Ordnungsmacht der Zutritt zum Stadion verweigert. Als ob das nicht längst genug wäre, nein, jetzt verbietest du Jugendlichen in die Innenstadt zu gehen, weil sie die Shoppingwütigen beim Geld ausgeben stören würden und sprichst gegen sie Platzverweise aus! Alles ein wenig viel für das noch junge Jahr 2012. Mach so weiter und du siehst mich nie wieder…

0 Gedanken zu „Weltstadt und weltoffen?

  • 13. April 2012 um 9:39 am
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    Der Bezirksamtschef war ein Angestellter der Freien- und Hansestadt Hamburg und somit ein Repräsentant der Hansestadt. Es hat zwar nicht ganz Hampurg repräsentiert, aber doch immerhin seinen Bezirk, in dem das Menschenverachtende passiert ist.

    Illegal abgerissen auf jeden Fall, denn der Abris erfolgte unter der fadenscheidiegen Begründung, das Haus könnte, nachdem die Sicherungsarbeiten nur ungenügend ausgeführt worden sind, einstürzen.

    Sicher ist der FC St. Pauli nicht Hamburg, genauso wenig wie der Verein von der Müllverbrennunganlage, Das Urteil zum Ausschluß der Fans von hansa Rostock ist aber nun mal von einem hanseatischem Gericht gefällt worden, da kann der Verein leider nichts dafür.

    Sichererlich gibt es auch andere Kommunen, die mit Platzverweisen reagieren, aber für eine Stadt, die sich „liberal und weltoffen“ auf die Fahnen schreibt, ist es ein Armutszeugnis und für eine „Soziale“ Reigierungspartei soweiso…

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  • 13. April 2012 um 8:53 am
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    So kann man das nicht stehen lassen Aquii.

    „Obdachlose“: Ex-Bezirksamtschef Schreiber repräsentiert(e) nicht Hamburg. Spinner gibt es überall. Zum einen ist der Zaun eh wieder weg und zum anderen nahm auch Schreiber seinen Hut. Das wiederum hat beides das wahre Hamburg bewirkt.

    „Illegal abgerissen“: Du hast vergessen, dass es sich um ein massiv einsturzgefährdetes Haus handelte. Ob man da wirklich von illegal sprechen sollte?

    „Zutritts zum Stadion“: Der FC St. Pauli ist nicht Hamburg. Der FCSP bzw. dessen Anhängerschaft zu großen Teilen ist in meinen Augen eine politisch gesteuerte und agierende Vereinigung. Speziell Spiele gegen Rostock haben nichts mit Sport zu tun und verursachen bekanntlich außer Ärger und Zerstörung gar nichts.

    „Platzverweise“: Solche und ähnliche Beispiele findest Du – wenn Du danach suchtst – bundesweit. Das sind Ideen von überkandititelten Politikern. Und die gibt es wie man weiß überall, natürlich auch in Hamburg.

    Abgesehen davon, dass der Zaunfall im Herbst 2011 war und nicht 2012 bewertest Du das alles etwas über. Eine Stadt besuche ich wenn dann wegen ihrer Schönheit, ihres Flairs. Du scheinbar mit Blick auf ein paar Politiker bzw. linksgerichteter „Pseudofans“. Schade wenn Du das so siehst, aber jedem natürlich seine Meinung. 😉

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