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Überblick

Angestachelt durch einen Artikel bei Juli, dem fast TV-Star im Heimatpottential, habe ich mich Sonntags morgen, nach einer nicht enden wollender Regenphase hier im Ruhrgebiet, vor den PC gesetzt und Google Maps aufgerufen um die Streckenplanung im Detail vorzunehmen. Bevor ich mich auf Spaziergängertour begebe, schaue ich mir den Weg an, sicher ist sicher und Halde ist immer gut, wenn es dabei einiges zu sehen gibt. schlappe 6,1 Kilometer, das lässt sich mit Sicherheit gut schaffen mit anständigem Schuhwerk, das war für mich keine Frage. Also Cam geschnappt, Zweitakku verstaut und los ging es mit Ziel Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen, also fast schon Bochum, genauer Wattenscheid, mal ein blick von oben in das Stadion wo es vor einigen Jahren Jahrzehnten mal Erstligafußball gab.

Der ausgeschilderte, stillgelegte Bahndamm sollte mich durch die mittlerweile wieder entstandene Natur des Ruhrgebiets führen, vorbei, bzw. über einige Bergarbeitersiedlungen, direkt an den Fuß der Halde, die mit einer Steinskulptur auf der Spitze verschönert wurde. Der Ausblick unbeschreiblich, den Aufstieg habe ich nicht so schwer empfunden wie auf die Spitze der Schurenbachhalde, was aber eindeutig an den deutlich weniger Treppenstufen gelegen hat. Die Aussicht unbezahlbar, der Blick ins Stadion des bedeutungslos gewordenen Clubs fantastisch. Bei einem der Punktspiele muss ich mal dabei sein. Bislang den besten Rundumblick aller Halden, die ich bestiegen habe.

Nur nimmt Google das mir den Entfernungen nicht so genau, es waren pro Strecke 1,2 km mehr, als mir der amerikanische Suchmaschinengigant suggerierte. So muss ich mal folgendes Fazit des Tages ziehen: Vertraue niemals Google mit seinen Entfernungsangaben und ich brauche dringend ein Teleobjektiv. Aber auf jeden Fall ein tolles Erlebnis, auch wenn ich die Spieler des von mir  favorisierten, ortsansässigen Erstligisten nicht beim Konditionstraining nicht erlebt habe. Mit kleinen Abschweifungen, weil es ja immer etwas zu fotografieren gibt, bin ich wohl auf gefühlte 25 km Fußmarsch gekommen, tatsächlich dürfte es  etwas um die 16 bis 17 km gewesen sein.

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