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Die Sache mit der Parteizugehörigkeit

in den letzten Tagen las ich einen Artikel von Frau Dingens worin sie ihren Austritt aus der sozialdemokratischen Partei Deutschlands begründete. Quintessenz:  willige Plakatkleber sind der Partei anscheinend wichtiger als kritisch Mitdenkenden. Kurze Zeit später schwappte wieder einmal eine Empörungswelle über Twitter, die das Verhalten des Parteivorsitzenden gegenüber einer Bloggerin (er sprach ihr die Lebensrealität ab), dass Gabriel selbst völlig realitätsfern sei.

Sind wir ehrlich, seit der Regierung Koch und Kellner (Schröder/Fischer) in der 2. Amtszeit hat die Partei nichts mehr zu bieten, was den Begriff „Sozial“ im Parteinamen rechtfertigt. Eine einzige, große Enttäuschung. Da passt es für mich auch gut ins Bild, dass sich plötzlich führendes Spitzenpersonal in der heißen Phase der Koalitionsverhandlungen nicht mehr auf eine Aussage vor dem Untersuchungsausschuss des deutschen Bundestages berufen, diesen lieber in Moskau lassen wollen. Von einem geschützten Aufenthalt ist auch nicht mehr die Rede. SPD ist auf dem besten Weg, den Titel Volkspartei abzulegen und eine Splitterpartei von unter 15% zu werden (so hoffe ich inständig). Hoffentlich werden sich die Wähler 2017 an sein Verhalten erinnern, wenn er als Kanzlerkandidat die Macht will.

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