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Wahlveranstaltungen

Das ich kein Freund der deutschen Sozialdemkoratie bin, sollte ja schon einigen regelmäßigen Lesern aufgefallen sein. Nun nährt sich am kommenden Sonntag, also Übermorgen wieder eine Wahl, genauer die Europawahl zusammen mit der Kommunalwahl.

spdwahlNun ist ja das Ruhrgebiet eine klassische SPD Hochburg. Oft habe ich das Gefühl, das kaum wahrgenommen wird, das es noch andere Parteien gibt. Da ich seit einiger Zeit auch als Wahlhelfer tätig bin, das in einem Seniorenstift liegt, läuft es mit dem Wählern wie folgt ab. Es stehen insgesamt drei Kräfte zur Verfügung die den ganzen Tag im Einsatz sind und die Wähler und Wählerinnen aus ihren Zimmern abholen und an der Registrierung vorbei zur Wahlkabine führen. Wer nicht lesen kann, dem wird dann in der Kabine vorgelesen, wer so zitterig ist, das es fast unmöglich ist, das Kreuz selbst zu machen, dem wird auch dabei geholfen. Das Ergebnis ist bei fast jeder Wahl gleich, es gewind die Sozialdemokratie mit großem Vorschprung. In ländlichen Gebieten oder in Bayern schlägt dieses Proedere dann zugunsten der Unionsparteien um. Der Anteil junger Leute ist erschreckend gering und 50% der Jungwähler werden unter die Fittiche der Eltern genommen und dürfen als Anhang dann mitwählen. trotzdem wird der Anteil der jungen Wähle von Wahl zu Wahl geringer, das mag wohl daran liegen, das jüngere Leute irgendwann einmal auszihen und sich so dem elterlichen Diktat, zur Stimmabgabe zu gehen, so entziehen.

Es wird keine Diskussion über Politik geführt

Dann gibt es noch die Wahlveranstaltungen, unterschiedlich gr0ß je nach Stadt. Eines haben alle diese Vorwahlhappenigs gemeinsam, sie sind SPD dominiert. Es wird keine Disskusion über Politik geführt, es gilt der Grundsatz, wir machen weiter so wie bisher! Nun haben aber die sozialen unter den Demokraten ihren Stimmanteil, der oft bei 60% oder mehr lag, eingebüßt, in manchen Kommunen dümpeln sie noch so um die 40% herum, was aber nichts an den Mehrheiten in den städischen Parlamenten ändert. Es bleibt eben beim weiter so. Eine Auseinandersetzung seitens des Wähler findet zu großen Teilen immer noch nicht statt, was sehr schade ist, denn ein weiter so darf es besonders im Ruhrgebiet nicht geben, denn der Prozess des Verfalls wird immer schneller. Es wird die angebliche Alternativlosigkeit, die die Parteispitze vorgibt einfach auf die Kommunale Ebene heruntergebrochen. Die Situation im ruhrgebiet beschreibt ein Artikel der Ruhrbarone sehr gut.

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