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Aus und vorbei

Vor einigen Tagen tickerte die Meldung, das die neue, mit der Sanierung von Karstadt beauftragte Schwedin genug hat und nach nur 133 Tagen ihren Posten niederlegt. Ein weiteres, trauriges Kapitel in der Geschichte traditionsreicher deutscher Unternehmen. Auf den zweiten Blick war es nicht anders zu erwarten, nachdem vor ca. vier Jahren die damalige Arbeitsministerin den Herrn Berggruen so protegiert hat, als er die angeschlagene Warenhauskette übernehmen wollte. Dabei sollte doch bekannt sein, sobald sich ein Politiker in die angebliche Sanierung einmischt, dass es in einem Desaster endet. Diese Leidvolle Erfahrung hat auch der Medienkanzler in seiner Amtszeit machen müssen. Dabei gibt es ja noch weitere, hochrangige Personen, die sich für den Investor aus den USA ausgeprochen haben, wie der damalige Gewerkschaftsfunktionär Sommer (zum Glück jetzt im Ruhrestand) und der seit der der letzten Europawahl bekannte Sozialdemokrat Schulz, um nur einige zu nennen. Mann sonnt sich ja gerne im Schatten derer, die es zu etwas gebracht haben.

Der Investor aus den USA hat seinen Schnit mit sicherheit gemacht, die verbleibenden Arbeitnehmer haben lange Jahre ihre Opfer gebracht und werden nun zu lasten des Stuerzahlers entsorgt. Insolvenz, so porgnostiziere ich mal: in spätestens 36 Monaten. Übrigens hat der nette Herr, der immer nur in Hotels wohnt, Einkünfte von mehreren Millionen allein durch Lizenzgebühren an dem Namen Karstadt erziehlt, diese in unserem Land aber nicht versteuert. Die jetztige Ministerin ist zu einer Stellungnahme nicht bereit. Also alles wie immer.

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