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Licht an

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Ein Becher frisch gebrühter Tee im Café Willkür

Nachdem ich Anfang Mai in Ückendorf zur Galeriemeile Tür auf gewesen war und es mich schwer begeistert hat, stand für das letzte Novemberwochenende ganz dick „Lich an“ im Kalender. Damit ich es ja nicht verpasste, klingelte das Handy schon einen Tag vorher und die NSA wusste auch Bescheid, was ich an diesem Wochenende vorhatte.

Ein ganzes Wochenende im November, in den kleinen Galerien auf der Bergmannstraße in Gelsenkirchen Ückendorf stand also an. Frische Luft gepaart mit Kunst und Kultur, netten Gesprächen und teilweise reichlich gedeckten Kaffeetafeln. Herzlich, nur mit diesem Wort konnte man die Aufnahme in jeder Galerie beschreiben, Leute unterschiedlichster Couleur war an diesem Sonntag Nachmittag in dem Quartier unterwegs. Spannende Projekte konnten genauso bestaunt werden wie einzelne Skulpturen oder zusammenhängende Fotoserien. Dazu gab es in jeder Galerie noch etwas für den Gaumen oder zumindest heiße Getränke gegen den kalten Novemberwind.

Eine ganz besonders versteckte Kaffeetafel habe ich bei diesem Besuch entdeckt. In einem Gartenhaus, hinter einer Galerie, der Galerie Stein. Schätzchen der Drucktechnik aus einem längst vergangenen Jahrhundert fanden sich im Arbeitsbereich der Räumlichkeiten. „Jedes Herz eines Druckers würde beim Anblick dieser Maschine höher schlagen“ wurde mir vom Galerieinahber Herrn Stein erklärt. Es handelte ich um eine Schneidevorrichtung der längst verschwundenen Firma Kalle Krause aus Leipzig, in der Tag sah das mit Muskelkraft betriebene Werkzeug sehr solide und stabil aus, es hatte ja auch gute 160 Jahre auf dem Buckel.

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