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Fête la Soupe

Manchmal schnappe ich Dinge auf und vergesse sie wieder, zumindest so lange bis mein Telefon mich 24 Stunden vorher erinnert. So auch am letzten Samstag, als mir Freitag Mittag bei strahlendem Sonnenschein und steigenden Temperaturen, der kleine Computer in meiner Hosentasche signalisierte, was ich am Samstag Mittag machen sollte. Suppe essen gehen und dabei bei ein paar Fotos machen. Die Prognose von Petrus war allerdings nicht so vielversprechend für Bilder in der Sonne.

Es ging, natürlich zu Fuß in die benachbarte Metropole Gelsenkirchen, Stadtteil Rotthausen (ich muss da unbedingt noch mal hin und diesen Teil von Gelsenkirchen fotografisch aufarbeiten), genauer gesagt auf das Gelände der ehemaligen Zeche Dahlbusch. Ausgelobt war die Fête la Soup, gleich hinter der ehemaligen Direktorenvilla, rund um das vom Verfall bedrohte Kutschenhaus und dem völlig verwilderten Garten. 

Entstehen soll hier der Metropolengarten, ein Projekt, was von BürgerInnen des Stadtteils gemacht wird. Ein völlig verwilderter Garten soll von wild wuchernden Brombeeren und sonstigen Grün, was sich anschickt, die Zivilisation zurück zu erobern, befreit werden und dann als Garten der vielen kleinen Parzellen der Villa in weiß zu noch mehr Glanz verhelfen.

Das samstägliche Suppenfest diente dazu, Interessierte über den Stand der Dinge für dieses Projekt zu informieren und natürlich neue Mitstreiter für die neue, urbane Nutzung zu gewinnen. Auf der Webseite gibt es ausführliche Informationen zum Verein und den Zielen. Suppenfest deshalb, weil es vor oder nach der Besichtigung  der örtlichen Gegebenheiten diverse Suppen zum Aufwärmen gab.

Und ja, die französische Rindfleischsuppe hatte es mir besonders angetan.

Wer sich jetzt weiter für den Metropolengarten interessiert findet weiterführende Informationen

Metropolengarten.de 
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