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Die Ausstellung

Der Duft von frisch gesägtem Holz zog den Besuchern noch durch die Nasen, auf der Ebene 12m. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass bis kurz vor der Eröffnung gearbeitet wurde und die Sägespäne gerade noch rechtzeitig vom Boden gefegt wurden.

Es konnte Beginnen, der Ausflug in die Nostalgie, in die gute, alte Zeit, wie es der Titel „Rock und Pop im Pott“ versprach und es auch hielt. Aber bedienen mittlerweile nicht viele Museen die Erinnerung der Besucher? Interessant und lohnenswert ist es allemal für ein paar Momente aus dem Stress des Alltages zu entfliehen und seine Gedanken wieder zurück in „Damals“ zu beamen. Hinein in die Anfänge der popularen Musik, in einem Rundgang wieder im Heute anzukommen.


Wissen die Jugendlichen von heute noch, was eine Single ist und das diese sich mit 45 rpm auf dem Plattenspieler dreht, schwarz ist und eine dickes, rundes Loch in der Mitte hat und aus A und B Seite besteht? Das bei einem Wechsel auf die Langspielplatte die Geschwindigkeit auf 33 rpm reduziert werden musste und der Adapter entfernt, damit sie Scheibe richtig rund läuft und nach der Hälfte der Stücke jemand sich aus dem Sessel erheben musste um die Platte zu drehen, damit der Hörgenuss weiter gehen konnte? Und wie war die Mode in der jeweiligen Dekade, oder die Frisuren? Wo genau stand der legendäre Rockpalast, der wenige Mal im Jahr der Jugend die aktuellen Rockband in öffentlich-rechtlichem Fernsehen in einer langen Nacht nahe brachte? Alle diese Fragen werden in der Ausstellung beantwortet und rechtfertigt den Besuch ohne Wenn und Aber, ja es macht ihn sogar zur Pflicht, die etwas über die Musikgeschichte hier im Pott etwas wissen wollen.

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