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earthworth

Geplant hatte ich einen Besuch im Red Dot Design Museum im ehemaligen Kesselhaus des Weltkulturerbes, an dem letzten Sonntag zu Pfingsten. Daraus wurde leider nichts. Andrang hatte sich eingestellt, nicht nur auf dem Zechengelände, auch am Eingang zu den Museen. Touristenmassen vertrieben sich die Zeit mit der Erkundung auf eigene Faust oder in kleinen, geführten Gruppen. Anstehen, war fast überall Pflicht, egal ob es sich um Eintrittskarten für die Museen handelte, oder für eine Fahrt im Elektrobus über das Gelände, oder einfach nur etwas zu Trinken. Der Status der Butterzeit bewegte sich von überfordert (normaler Zustand) hin zu völlig überfordert, aber das scheint geduldig wartenden Touristen egal zu sein. Gefühlt waren ca. 1% der Jahrestouristen am Pfingstsonntag auf der Zeche unterwegs.


Also beschloss ich, den Besuch sein zu lassen, etwas über die Zeche zu stromern um Frischluft einzuatmen und dann durch das Gewühl am Ehrenhof wieder Richtung Zuhause zu gehen. Wurde aber nichts. Plötzlich stach mir ein Plakat ins Auge, mit einer Ausstellung in Halle 6, die sich earthwoth nannte. Fotos und Installationen versprach der Hinweis. Fotos waren eher weniger, Installationen deutlich mehr und vor allem: Sehr viel Wissenswertes über Recycling. Insgesamt, eine sehr schöne Ausstellung, die zudem noch freien Eintritt hat. Gezeigt wird noch alles bis zum Sonntag den 29. Mai 2016. Gemacht hat alles Thomas Luettgen. Und wissenswertes gibt es auch, was z. B. aus alten Wertstoffen werden kann, wenn diese fachgerecht entsorgt und aufgearbeitet werden. Wer gerne rechnet, der kann sich ausmalen, wie viel Haushaltsrollen kostenlose Zeitungen und Werbeprospekte ergeben, die so Woche für Woche im Briefkasten landen

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