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Das Duell

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Die Farben des Veranstalterlandes

Sommer 16, die Zeit der sportlichen Großereignisse. Die unter massiven Dopingverdacht stehende Olympiade im krisengeschütteltem Rio steht bevor und aktuell läuft die auf 24 Teams aufgeblähte Europameisterschaft, unter dem Motto mehr Spiele, mehr Geld, dafür weniger Qualität der Partien. Diese Mal mit am Start, die Teams die den Buchmachern sichere Einnahmen garantieren, da denke ich an Albanien, Wales Nordirland und Co. Nicht das ich diese Mannschaften abqualifizieren will, aber sie haben bei einer Europameisterschaft einfach nichts zu suchen, Punkt!

Variabel und für jeden etwas, so das Motto und es zahlt sich aus…

Dann gibt es noch die Heimat der Fans, die leider nicht live in den Stadien sein können. Fanfeste oder neudeutsch Public Viewing ist in aller Munde. Da darf eine Stadt im Ruhrgebiet, die sich mit dem Titel Einkaufsstadt schmückt natürlich nicht fehlen. Also alles der Privatiniative überlassen und im Sinne von Private Public Partnership die mal machen lassen.

Für mich die Zeit, die beiden größten Veranstaltungen, oder sollte ich besser Events sagen und das mit einem Mega oder Hyper ergänzen, einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Es treten gegeneinander an, die bodenständigen 11 Freunde aus Rüttenscheid gegen die unter spanischem Einfluss stehenden Organisatoren des Bar Celona auf dem Kennedy Platz in der Mitte von Essen. Wie wird der Vergleich ausgehen, wer zieht mehr Fans an und wer hat das Wohl der Zuschauer besser im Blick, wer punktet durch Symatiewerte und sichert sich am Ende den Sieg in diesem Match?

…noch mit einem Highlight aufwarten und ihr Orakel, den gallischen Hahn…

Schnell geht das Team Bar Celona mit der Lage in Führung, die Erreichbarkeit ist nicht zu toppen, die Rüttenscheider sind doch noch nicht richtig wach und liegen hier schnell im Rückstand. Aber sie bauen ihr Spiel in Ruhe auf, spielen ihre Variabilität immer mehr aus und kommen schnell zu Ausgleich durch ihre Vielseitigkeit bei den Angeboten für die Fans. Selbst einsetzender Regen führt zu keiner Unterbrechung der Partie. Teile der Zuschauerplätze sind überdacht und so im Trockenen. der Ausgleich. Wichtig für jede Partie ist das Wohl der Fans, hier spielen die üblichen Bier und Bratwurst die Hauptrolle, aber auch die weiblichen Fans wollen auf ihre Kosten kommen, das können die Rüttenscheider mit Wein, Käse und anderen französischen Köstlichkeiten deutlich besser. Knappe Führung für die 11 Freunde zur Halbzeit.

Schnell wird dem Fan klar, das die Atmosphäre in den Hallen der ehemaligen Spedition deutlich besser ist, viel mehr vom Gastgeberland Frankreich rüberkommt, in der Dekoration, es entsteht durch Kleinigkeiten sogar Frankreichfeeling, die Führung wurde nach der Halbzeit schnell ausgebaut. Ein nicht zu unterschätzendes Kriterium ist die Sichtbarkeit der Spiele. Der Kennedyplatz wirft seine Leinwandgröße immer wieder ins Spiel, da sind die Rüttenscheider knapp unterlegen, haben aber mit der Anordnung der Sehplätze vor dem Riesenbildschirm wieder die Nase vorn und bieten sogar viele Sitzgelegenheiten im Freien. Dazu noch mit ihren Variationen im Innenraum, dem Sechzehner. hier lassen die Jungs von den 11 Freunden nichts mehr anbrennen, verteidigen souverän ihre Führung und legen sogar noch einen Treffer nach, mit zehn Großbildleinwänden im Innenraum, jedes Fanherz schlägt sofort höher. Deutlich liegt der Außenseiter jetzt vorne und denkt nicht daran, einen Gang zurück zu schalten, zumal die Ivorer jetzt auch noch eine Eigentor mit einer strengen Verbotsliste fabrizieren. Noch ein Treffer für das deutlich besser organisierte Stadtteilteam. Aber die lassen immer noch nicht locker, und legen nach und kommen wieder zum Erfolg, diesmal mit dem Ambiente, alle Fans werden bedient, die einfachen, die gerne Stehen, dann die Sitzenden, zwar nur auf Biertischgarnituren, aber da hat das Team der Citys schon nichts mehr entgegenzusetzen, aber es ist noch nicht Alles was Rüttenscheid hier zu bieten hat, Sofaatmosphäre kommt noch hinzu, für die Chipsliebahber und bequemen und den Anhängern und dann wird noch einmal zugelegt und mit Loungebereichen der Sack zu gemacht. Variabel und für jeden etwas, so das Motto und es zahlt sich aus, die Führung, auch in dieser Höhe ist klar verdient, das Match ist entschieden, es geht an die 11 Freunde, die zum Schluss aber noch mit einem Highlight aufwarten und ihr Orakel, den gallischen Hahn einwechseln, der sofort mit der ersten Fanberührung einen weiteren Treffer in der Nachspielzeit erzielt. Deutlich geht die Partie zu Gunsten der Rüttenscheider 11 Freunde aus.

Endststand: Ehemalige Spedition in Rüttenscheid 7, Zentrale Lage in der Essener City 1.

Fanfest auf dem Kennedyplatz
Fanfest der 11 Freunde in Rüttenscheid

 

 

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