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ExtraNass

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Notwendiges, modisches Accessoire – der Regenschirm
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Weltuntergangsstimmung zu Beginn der ExtraSchicht

Das ich mit der einmal jährlich, an einem verregneten Samstag statt findenden ExtraSchicht etwas auf Kriegsfuß stehe ist ja bekannt. Ständige Verringerung der gebotenen Spielorte und eine Preissteigerung tragen erheblich dazu bei, dass ich mir diese Massenveranstaltung nicht zwingend, eigentlich kaum ansehe.

Dieses Jahr war es etwas anders, zwar sank die Zahl der Darbietungsorte unter die Fünfzig (48 um genau zu sein), aber im momentanen Videowahn habe ich mit mir den Kompromiss ausgemacht, wenigstens auf Zollverein den reduzierten Obolus zu entrichten und mir mal wieder etwas nächtliche Kultur anzuschauen. Der Blick aus dem Erich-Brost-Pavillon auf die nächtliche Skyline von Essen ist ja nicht der Schlechteste und das Rahmenprogramm der Zeche konnte sich auch sehen lassen.

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Schon der Eingang zur Zeche garantierte nasse Füsse

Es hätte schön werden können, mit dieser Extraschicht, wenn nicht der Einwand von Petrus im Form von permanenten Dauerregen in den dreizehn Stunden vorher gewesen wäre.

Es hätte schon werden können, sich abseits der befestigten Wege zu wandeln und nicht knöcheltief im Morast zu versinken.

Es hätte schön werden können, sich die Auftritte der Künstler anzusehen ohne die Schultern so zu verrenken, das nicht immer die vom Himmel fallende Feuchtigkeit den Rücken herunter läuft.

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Die für den Busshuttle eingeteilten Mitarbeiter der EVAG machten das was sie am Besten können, vor Kunden verstecken…

So wird die ExtraSchicht 2016 in die Geschichte eingehen, als die feuchteste der Geschichte, genauso wie die Europameisterschaft in Frankreich als die Beste EM aller Zeiten, bei der kaum Tore fallen… So ist das eben, mit den Superlativen.

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