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Da hat sich die EVAG in den Sommermonaten wieder selbst übertroffen. Erst die Baustelle der Haltestelle am Berliner Platz, Modernisierung und sogar pünktliche Eröffnung.

Dann rückte plötzlich und ohne Vorwarnung ein Trupp Arbeiter an, die ausnahmslos mit gelben Warnwesten gekleidet wahren, laden hektisch Absperrmaterial aus Plastik und Verkehrsschilder ab und beginnen, die häusliche Straßenbahnhaltestelle damit Vollzustellen. Einfach so, aus heiterem Himmel (sicher war es irgendwo im Internet zu lesen) und die Haltestelle wurde um einige Meter verlegt.

hs-zv-4Drei Wochen sollte die Renovierung dauern, Wer die EVAG kennt, weiß das derartige Versprechen schwer eingehalten werden. Es ist so eine Sache, die Verquickung des angebotenen Bahnbetriebes mit der Pünktlichkeit der Züge, also ist zu befürchten, dass es mit einer Eröffnung der neugestalteten Haltestelle innerhalb der angekündigten Zeit nichts wird. Und warum schon wieder Renovieren, der letzte Neuanstrich ist doch keine zwei Jahre alt, als ein Künstler mit allerlei Farben eine freundliche Haltestelle im Look der Zeche versehen hatte.

Grell ist es geworden, in kräftigen Farben und die Baustellendauer wurde auch überschritten, wie von mir angenommen. Ganze zehn Tage. Aber als Fahrgast soll man ja nicht meckern, besonders jetzt wo ich das Pünktlichkeitsversprechen auf der Webseite entdeckt habe und mir durch die vielen Verspätungen und Bahnausfälle mir meine Zusatzkarten finanzieren lasse. Und ein große Lob muss ich an dieser Stelle auch noch loswerden, der defekte Scheinwechsler, der erst ausgebaut wurde, versieht ohne zu murren wieder seinen Dienst, nach zwanzig Monaten und hinterlässt nun keine um Kleingeld bettelnden Touristenhorden mehr an dieser Haltestelle, immerhin.

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