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Wochenendstress

Es war ja eher mau mit mir und den Ausflügen im Ruhrgebiet, vielleicht lag es auch an dem langweiligen Großereignis Europameisterschaft oder den vielen nassen Tagen in diesem Sommer, der die Bezeichnung nur in der zweiten Augusthälfte verdient hatte.

Dafür kommt es im September um so dicker, gleich am ersten Wochenende verspricht der Wettergott nochmals Temperaturen in den mittleren Zwanzigern und die Berieselung von oben auf ein Minimum zu reduzieren. Also genau geplant, was es so an Veranstaltungen in meinem Dunstkreis gibt.

Am heutigen Freitag beginnt Essen Original in der City. Auf sechs unterschiedlichen Bühnen an verschiedenen Standorten wird Livemusik unter dem Motto „Umsonst und draußen“ offeriert. Da sollte bestimmt etwas für mich dabei sein, um die Spätsommersonnenstrahlen in musikalischem Ambiente zu genießen.

Und wenn schon Open Air, da darf dann die Nachbarstadt mit dem großen Fußballverein nicht nachstehen. Ebenfalls ab Freitag gibt es in der City von Gelsenkirchen dann Gelsenkirchner Jazztage in einer neuen Auflage, ebenfalls nach dem Motto „umsonst und draußen“ und auch bis zum Sonntag. Also für Livemusikliebhaber bieten dann drei Tage genug Zeit, sich beides einmal anzusehen und anzuhören.

Wer es etwas künstlerischer mag, sollte sich den Sonntag vormerken. Zwei Galerien eröffnen neue Ausstellungen unterschiedlichster Art. Zum einen die Galerie ue-12 in der Ückendorfer Straße 12 in Gelsenkirchen unweit des Hauptbahnhofs mit dem Zwergenprojekt. Los geht es ab 11 Uhr.

Auf Zollverein eröffnet die AKRA Kulturwerkstatt die Ausstellung „Druck gemacht“ von Peter Droishagen mit Radierungen, Collagen und Monotypie. Hier beginnt es um 11:30 Uhr.

Was mich anbetrifft, so steht bei mir das Essener Stadtfest am Freitag und Samstag auf dem Plan und Sonntag lasse ich es ruhig in in der Ückendorfer Straße im Parterre angehen um mich dann von jazzigen Klängen zum Abschluss der ersten Wochenendes verwöhnen zu lassen. Außerdem gibt es ja noch Wahl, Lindenstraße und Tatort. Also sage keiner, der Pott bietet nichts und nach der Völlerei am letzten Wochenende endlich mal wieder etwas mehr Bewegung. 

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