googled4c9dab919003bf2.html

Revierkunst

Diesem Termin habe ich schon seit mehreren Monaten entgegengefiebert. Die Rede ist von der neuen Ausstellung im alten Museum Ostwall, das unmittelbar danach saniert werden soll um Dinge rund um die Architektur zu präsentieren.

 

Aber erst einmal gab es hier 75 Künstler der verschiedensten Richtung und ihre unterschiedlichen Werke, jeder mit ausreichend Platz zur Ausstellung. Eine gute Sache! Dann darf noch jeder „seinen“ Künstler wählen, also den den Protagonisten, dessen Werke einem am besten gefallen. Keine Wettstreit, denn die Solidarität ist unter den Artworkern noch vorhanden, der Neid gegenüber den Preisträgern spielt keine Rolle, sozusagen der olympische Gedanke der Ruhegebietskunst. Und Currywurst gab es auch, sogar mit selbstgemachter Soße, lecker. Kunst im Ruhrgebiet ohne Currywurst ist möglich, aber nicht erstrebenswert.

 

Wie auch im vergangenen Jahr, habe ich die Ausstellung genossen, auch wenn sie in diesem Jahr nur an einem Wochenende statt fand und das Gedränge Interesse vor den Werken etwas höher war. Die Entscheidung, welchem Künstler ich meine Stimmer gebe, viel mir in diesem Jahr besonders schwer und sicherlich habe ich einigen ausgestellten Werken etwas Unrecht angetan, nicht für sie zu stimmen. Aber es gab nun einmal nur eine Stimme, und da musste ich eine Entscheidung fällen, auch wenn es schwer viel.

Jetzt, nach einigen Tagen, die Bilder sind gesichtet und bearbeitet, spüre ich in mir schon wieder die aufsteigende Vorfreude auf das nächste Jahr und bin gespannt, an welchem Ort diese Ausstellung dann stattfinden wird und versuche meine Neugier solang etwas im Zaum zu halten.

Die Fahrtkosten dieses Artikels wurden durch die Erstattungen des Pünktlichkeitsversprechen der EVAG bezahlt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.