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Die Sache mit dem Bahnhof

Das ich ein leidenschaftlicher Fußgänger bin, habe ich bestimmt schon das eine oder andere Mal erwähnt. Das ich aber ein Faible für schöne Bahnhöfe wohl noch nicht. Um es mal so auszudrücken, der Essener Bahnhof und der aus Gelsenkirchen sind mittel zum Zweck. Ankommen oder abfahren und das war es. Der Dortmunder Bahnhof ist eine Katastrophe, weil er zu klein und zu eng ist. Der Duisburger Schienenknotenpunkt besticht durch sehne fachgerecht ausgeführten Reparaturen an den Glasfronten und durch seine Weite, also genau das Gegenteil von Dortmund. Aber schön ist in allen Fällen etwas anderes!

 

Nicht so in Oberhausen, gut, es gibt fast keinen Grund mehr in der alten Mitte von Oberhausen auszusteigen, zu sehr verslumt die Innenstadt durch die Anziehungskraft des Einkaufstempels in Autobahnnähe. Viel Züge haben zudem andere Zeile als Oberhausen, was dann nur zu einem kurzen Stopp der Bahnen führt, mehr ist eben in der heutigen, schnelllebigen Zeit einfach nicht drin. Dabei lohnt es, für Fotografen sowieso, einmal einen etwas längeren Halt am Hauptbahnhof Oberhausen einzuplanen. Schon allein die Unterführung hat es in sich und besticht durch fantastischen Lichteinfall gerne auch unterschiedlich, je nach Tageszeit. Und erst die Halle, riesig kommt sie daher, und punktet ebenfalls mit grandiosem Lichteinfall. Das die Frontansicht auch noch zu den Besseren im Ruhrgebiet zählt, muss ich nur am Rande erwähnen.

Also einfach mal einen unplanmäßigen Halt in Oberhausen einplanen die Kamera bereit halten oder einfach nur die Atmosphäre in der mit Stahlträgern gestützten Unterführung genießen und auf einen Kaffee oder sonstigem Kaltgetränk in der schönen Halle verweilen, denn die Nächste S-Bahn kommt bestimmt.

Die Fahrtkosten dieses Artikels wurden durch die Erstattungen des Pünktlichkeitsversprechen der EVAG bezahlt.

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