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Was haben Niederländer mit Bauern zu tun?

Die Frage lässt sich schnell und einfach beantworten. Sie bereiten einen vergnüglichen Sonntag Nachmittag in der Gelsenkirchener Innenstadt. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Es ist Herbst, die Jacken werden dicker und das Schuhwerk derber. Es ist auch die Zeit der Verkaufsoffenen Sonntage. Als wenn die bestehenden Ladenöffnungszeiten nicht ausreichen würden, so erlaubt jetzt die eine oder andere Stadt im Ruhrgebiet wieder Extrashoppingzeiten an unterschiedlichen Orten. Für Viele ist es die Gelegenheit, sich auf die bevorstehende Weihnachtszeit einzustimmen, schon einmal zu probieren wie schnell sich die Geldbörse hevorkramen lässt oder wie viel Bezahlvorgänge die Karte mit dem Giralgeld so pro Tag aushält. Alles natürlich im Dienst des alljährlich um diese Zeit ansteigenden Konsums. Zurückhaltung ist jetzt nicht mehr angesagt.

Die Bahnhofstraße in Gelsenkirchen hatte sich zu Unterstützung Bauern geladen und weil sie das wohl noch nicht ausreichend fand, gab es gleich noch Waren aus dem Nachbarland. Und schöne Sachen haben die Niederländer ja, nicht nur Käse, auch die Fritten sind berühmt und lecker und zum Abschluss ein paar Kekse oder sonstiges Gebäck aus dem flachen Land. Und die Einzelhändler profitieren auch, selten habe ich die Läden in der City so voll gesehen. Deutschland geht es eben gut.

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