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Januarrückblick

Fernblick aus der Kohlenwäsche

Wir hatten Wetter im Januar, zwar kalt, dafür aber mit fantastischen Licht. Schnee hatten wir auch, nicht lange, aber immerhin für ein paar Stunden, dass es für Fotos ausreichte und für eine Auffrischung im Gedächtnis ausreichte, wieder zu erfahren, dass eine in Weiß gehüllte Landschaft auch ihre schönen Seiten hat, zumindest solange, bis der Tauprozess nicht eingesetzt hat und die Straßenreinigung nicht flächendeckend den Prozess mit massivem Streusalzeinsatz befördert.

Aber zurück zum Licht. Kalte, sonnige Tage haben, zumindest fotografisch gesehen, ihre ganz besonderen Reize. Die Luft ist klar, die Sonne versucht schon ihr Bestes um zu wärmen, scheiter aber noch am Anfang des Jahres durch ihre zu große Entfernung. Aber die Lichtstimmung an solchen kalten Wintertagen ist immer eine ganz Besondere. Wenn es denn noch an einem Sonntag ist und ich mich gut eingepackt habe, um mich vor den frostigen Temperaturen zu schützen, umso besser.

Die Aufenthaltsdauer auf dem Zechengelände vor der Tür ist zwar nicht so lange wie in den Sommermonaten, aber da ich mich mittlerweile ganz gut auf dem Areal auskenne, kann ich zielgerichtet und schnellen Schrittes die Punkte ansteuern, die hervorragende Bilder versprechen, alte Industrie gepaart mit klarer Luft und Wintersonnenlicht. Die übliche Regelung „zwischen zwölf und drei, hat der Fotograf frei“ entfällt an solchen Tagen, da es keinen Mittagsdunst gibt. Und wenn ich ehrlich bin, dann schmeckt der wärmende Tee in der Kohlenwäsche danach besonders gut und wärmt um so schneller wieder auf.

 

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