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Mal wieder

Der optimistische Wetterbericht und die Anschaffung eines neuen, dreibeinigen Stativs hat mich dann, zur Mitte des bislang winterlichen Februars, doch ins Freie zum fotografieren getrieben. Außerdem habe ich im letzten Jahr die Beleuchtungsaktion im Park verpasst. An die Gründe erinnere ich mich jetzt nicht mehr. Also war es mal wieder an der Zeit, zu schauen, wie sich modernste LED-Technik mit der angelegten Natur in Einklang bringen lässt und dem Betrachter zum Staunen bringt.

Am Eingang erst einmal derS chock des gestiegenen Eintrittspreises. Fünf Euronen für ein paar Stunden Licht im Grugapark sind auf den ersten Blick vielleicht etwas happig und der ermäßigte Eintritt für bestimmte Gruppen wurde bei der Gelegenheit auch gleich gestrichen. Ein schlechtes Omen? Nein nicht unbedingt, aber wie immer liegt alles im Auge des Betrachters.

Es waren viele Dinge neu, einiger, wie die beleuchtete Baumallee blieben konstant. Aufgespannte Segel in unterschiedlichsten Farben zogen die Zuschauer mit fortschreitender Dunkelheit in ihren Bann. Die mit klassischer Musik unterlegten Quadrate schienen im Rhythmus zu tanzen und wechselten gekonnt die Farben. Augenpaare schienen alles von einer Anhöhe zu beobachten und nahmen es unterschiedlich auf, mal etwas ängstlich, dann wieder freundlich, fast lächelnd.

Da es der bislang wärmste Tag in diesem Jahr war, der tagsüber mit Sonnenstrahlen und Temperaturen im zweistelligen Bereich verwöhnte, war auch der Andrang sehr groß. Die vielen Besucher erfreuten sich an der Lichtkunst des Parkleuchtens, genauso wie ich es gemacht habe. Insgesamt ein stimmiger Abend, und ich überlege, die Frequenz meiner Anwesenheit jetzt von Zweijährig auf Einjährig zu erhöhen.

Das Leuchten im Grugapark läuft noch bis zum 14. März 2017

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