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Die Unfolgsamen

In 2016 habe ich es ja etwas aus den Augen verloren, den eingefahrenengegangenen Weg, den die Stadt Essen mit einer Sperre umleiten wollte, was aber nicht von allen Bürgern akzeptiert worden ist. Zugeben muss ich es auch, ich ignoriere das unnatürlich aufgeschichtete Hindernis einfach, Andere auch. Allerdings führe ich keinen Hund aus und die paarmal die ich dort langgehe, wenn ich auf dem Fußmarsch nach Gelsenkirchen bin, nehme ich die Abkürzung, auch nur, wenn mein Ziel irgendwo südlich des Hauptbahnhofes liegt, wie z. B. der Wissenschaftspark.

Es gibt also keinen Grund für alle…

Aber was ist aus dem Weg geworden der sich anfangs nur schmal durch das neu bildende Grün schlängelte. Kurze Antwort: er ist etwas breiter geworden und die Überwindung des Walls aus Erde und alten Baumstämmen ist im Laufe der Zeit deutlich Bequemer geworden. Es gibt also keinen Grund für alle der Obrigkeit strotzenden Bürgern aus Bequemlichkeit den asphaltieren Weg zu gegen, sondern sich an der Natur zu erfreuen und genau dort durchlaufen und den Wall zu überqueren.

Die Stadt Essen, als amtierende Hauptstadt Europas 2017 ignoriert das mittlerweile und macht sich an die Rodung größerer Flächen, getreu nach dem Motto Bäume und Grün sind völlig überbewertet. Es sieht wohl so aus, das ein Neubaugebiet in direkter Nachbarschaft zur Gustav Heinemann Gesamtschule entsteht. Bauträger und Baufirmen müssen eben auch leben.

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