googled4c9dab919003bf2.html

Zollverein im März – zu früh?

Als ich irgendwo ein Plakat in Essen sah, das am ersten Wochenende einen Street Food Market auf Zollverein ankündigte, fragte ich mich, wer bei den so vorherrschenden Temperaturen denn im freien seine Mahlzeiten einnimmt. Womit ich nicht gerechnet habe, ist mit der Wintermüdigkeit der Ruhrgebietsbewohner, die langsam alle nach Sonne, Wärme und Grün lechzen, also der Frühling wird also dringend benötigt um die Letzten aus den Depressionsphasen des Winters zu befreien, allen voran mich!

Der Frühling lässt sich jetzt hoffentlich nicht mehr aufhalten

Den unsagbaren Vorteil, mir das Wetter erst einmal aus meiner Wohnung anzuschauen um dann bei Gefallen die Kamera und die Jacke zu schnappen und die Gelsenkirchener Straße zu überqueren um wenige Minuten später mitten im Geschehen zu stehen. So auch an diesem Wochenende, denn Petrus hatte ein Einsehen, mit den Speiseanbietern und mit den Besuchern. Zumindest bis Sonnenuntergang war es im Freien auszuhalten.

Also war meine Besucherfrequenz auch entsprechend. Freitag, spät inklusive Ambiente im Dunkeln (es war kalt), Samstag kurz vor dem Versagen des Lieblingsvereins noch ein schneller Imbiss und am Sonntag Mittag (wie hunderte Andere auch) ausgedehnt, nach einer kleinen Fototour durch den mit Altbauten gesegneten Teil von Katernberg. Es war angenehm, zumindest in der Sonne, weniger angenehm war das Anstehen vor jedem Stand Wagen, aber so etwas muss wohl bei der ersten Veranstaltung im Jahr in Kauf genommen werden.

Der Frühling lässt sich jetzt hoffentlich nicht mehr aufhalten, auch wenn der Wettergott am Montag wieder in seinen Wintertrott verfallen ist und mit Regen und niedrigen Gradwerten das Verlassen der warmen, heimischen Wände nicht leicht macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.