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Sport ist Mord?

Stimmt diese Aussage eines schon längst verstorbenen Politikers? Also selbst getestet habe ich es nicht, am vergangenen Sonntag, ich stand da lieber in den Reihen der Klatschenden, die alle Läufer*innen angefeuert haben. Allerdings musste ich mich auch viel Bewegen am Sonntag, denn auf einer Stelle stehen bleiben und nur ein paar Aufnahmen machen, wird dem Ereignis nicht gerecht.

Aber von Anfang an: Es war Marathon im Ruhrgebiet, genauer der VivaWest Langstreckenlauf startete in der Nachbarstadt und führte auf verschlungenen Wegen hin zur großen Zeche, gegenüber meinem Domizil. Klar ist auch, das es nicht nur einfach vorbei an dem Welterbe geht, sondern auch über das Gelände, also durch den Haupteingang, vorbei an Schacht 1/2/8 hinüber zur Kokerei. Dort teilt sich das Läuferfeld dann in die ganz Abgehärteten, die weiter nach Bottrop liefen, die Halbmarthonies hingegen bogen links ab und umliefen noch die zecheneigene Halde und den Parkplatz A um sich dann, wieder vorbei an dem Haupteingang von Zollverein, auf den Rückweg nach Gelsenkirchen zu machen, um die von den Massen feiern zu lassen beim Zieleinlauf.

jedes Jahr dabei, ab morgens um 6, alles aufbauen um dann mit Musik und aufmunternden Worten die Läufer anzufeuern

Für mich war es auch irgendwie etwas mehr Stress als sonst, wenn ich über die Wege das frische Frühlingsgrün genieße. Es gibt eben viele schöne Perspektiven um Bilder und bewegte Aufnahmen auf den Chip der digitalen Kamera zu bringen. Mit anderen Worten: etwas Sport hatte ich auch diesem Maisonntag.

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