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Nordsternparkfest 17 – der Förderturm

Weithin sichtbar ist er, der Förderturm mit der Skulptur von Markus Lüpertz, dem Herkules von Gelsenkirchen, der stoisch über den südlichen Teil der Stadt wacht mit seinem Blick nach Osten. Insgesamt wiegt das Kunstwerk 23 Tonnen, davon entfallen 15 Tonnen auf das innere Stahlgerüst und acht Tonnen auf die äußere, sichtbare Hülle.

Untergebracht ist in dem seltenen Exemplar der Bergbauarchitektur der Nachkriegszeit neben der Skulptur eine Aussichtsplattform in 83 Metern Höhe und ein kleine Museum, das die Geschichte der Zeche unter dem Motto „Wandel ist immer“ darstellt. Heute wird hier aber nicht mehr eingefahren sondern hochgefahren um die Aussicht über Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet zu genießen. Geschaffen wurde der Point of View erst 2010, also 13 Jahre nach der BUGA.

Im kleinen Nordstern Museum spiegelt sich die Darstellung der jüngeren Geschichte, wie schon erwähnt, der Wandel des ehemaligen Schwesterbergwerkes von Zollverein wieder. Dieser begann in den 1990er Jahren und hatte mit der Bundesgartenschau 1997 seinen ersten Höhepunkt. Die unterschiedlichen Exponate werden auf sechs Etagen präsentiert.

In den weiteren Gebäuden der Zechenanlage sind heute vorwiegend Büros untergebracht, es ist der Hauptsitz von ViwaWest, einem der größten Wohnungsunternehmen im Ruhrgebiet.

Der Turm und das Museum sind täglich von Montag bis Donnerstag und Sonntag von 11-18 Uhr geöffnet. Freitags und Samstags schließen das Museum und die Aussichtsplattform schon um 17 Uhr. Im Januar und Februar ist komplett geschlossen.

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