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War es wirklich so?

Viele beschäftigt in den letzten Tagen immer noch der G20 Gipfel in Hamburg und die verschiedenen Veröffentlichungen zu dem Thema, besondere zu den erfolgten Krawallen und die Such nach dem oder den Schuldigen. Auch habe ich mir so meine Gedanken dazu gemacht, denn ich bin oft genug über das Schulterblatt geschlendert, habe die Atmosphäre dort immer sehr genossen, besonders nach dem Rückbau der vierspurigen Straße. Das alles ist zwar schon ein paar Jahre her, aber gewisse Erinnerungen bleiben eben in meinem Gedächtnis haften.

Politiker lügen, immer, und überall…

Jeder Politiker der behauptet, dass die Gewalt einseitig von den Demonstranten, besonders vom schwarzen Block ausging, sagt die Unwahrheit. Für mich war es schon eine Woche vor Beginn des Gipfels klar, das es eskalieren würde, es begann alles mit der unterschiedlichen Auslegung der Gerichtsurteile über die Übernachtungsmöglichkeiten von Demonstranten. Gab es zu diesem Zeitpunkt einige Scharmützel, die noch vor Gericht ausgefochten wurden, war es plötzlich Ernst als die Staatsmacht das Camp in Entenwerder räumen ließ. Auch lies der regierende Bürgermeister von Hamburg nie einen Zweifel darüber aufkommen, wie gegen Demonstranten vorgegangen werden sollte, hart! Unterstützt durch seinen Innensenator Grote und den „scharfen“ Einsatzleiter Dudde wurde die harte und konsequent durchgreifende Polizei als alles bestimmende Macht in diesen Tagen in Hamburg dargestellt, was bestimmt bei einigen Autonomen den Ehrgeiz geweckt hat. Für mich eine völlig falsche Polizeitaktik, die in der gewaltsamen Beendigung der Auftaktdemonstration am Donnerstag ihren Höhepunkt fand. Danach waren die Ordnungshüter nur noch in der Defensive und versagten bei den Autobränden in Altona am Freitag und Abends bei den Plünderungen im Schanzenviertel völlig. Die Priorität war eben eine ganz andere, auch wenn es von dem Regierenden Bürgermeister anders dargestellt worden ist.

Geschützt werden sollte eine politische Veranstaltung bei der die zwanzig Staatschefs der bedeutendsten Industrienationen auf diesem Planeten anwesend waren. Wenn ich mir aber die Lebensläufe dieser „Chefs“ so ansehe, kommen mir wirklich Zweifel, ob diese das Wohl des jeweiligen Volkes im Blick haben. Über Trump und Putin brauche ich kein Wort zu verlieren, genauso wenig wie über die Chinesische Delegation. Für den Brasilianer Michel Temar war es sicherlich eine Abwechslung, in einer Stadt zu sein, an deren Ecken keine Staatsanwälte standen, die ihm mit Verhaftung drohten. Dann haben wir noch den Herrn aus der Türkei, der zum Abschluss erklärte, er sieht sein Land nicht als Industrienation und würde nicht daran denken, die Ergebnisse des Pariser Klimagipfels einzuhalten. Über das Saudische Königshaus etwas zu sagen, würde mich nur wieder aufregen. Bleibt noch der europäische Präsident, der Luxenburger, der sich auch durch die Hilfe eines Deutschen, der jetzt auch noch Kanzler werden will, vor der Untersuchungskommission retten konnte. Alles in allem mehr als ein Viertel der teilnehmenden Gipfelteilnehmer habe für mich einen ehr zweifelhaften Ruf und gehören lieber heute als morgen aus ihren Ämtern entfernt. Eine Quote, die es allemal wert ist dagegen zu demonstrieren.

In der vergangenen Woche hat sich nun herausgestellt, das die Autonomen, linker Herkunft, nun nicht wirklich viel Schaden verursacht haben, dass es sich wohl eher um Krawalltouristen handelte, die die Medien und vor allem die Staatsmacht nicht auf der Rechnung hatten. Hierzu gibt es mittlerweile genügend Stimmen und Stellungsnahmen im Internet. Aber viele Medien und vor allem die Legislative der Hansestadt halten immer noch an der Mär der brutalen und brandschatzenden Version der autonomen Linken fest. Auch hat sich Hamburgs Erster, der Herr Scholz sich mit vielen Interviews und seiner Regierungserklärung vor der Bürgerschaft sich als sehr inkompetent dargestellt. Was sollen Bürger einer Stadt auch von ihrem Oberhaupt erwarten, der lieber auf einem Protestkonzert und in der Oper weilt, während auf den Straßen der Metropole die Ordnungsmacht der „hau drauf“ Taktik nachgeht. Der Kanzlerkandidat seiner Partei kam dann auch, nachdem der Qualm verraucht war um nach dem Rechten zu sehen, den anwesenden Bürgern sein Bedauern auszudrücken und den teilweise wild drauflos prügelnden Polizisten seine Anerkennung zu zollen, alles mit einem gewaltigen Schwall aus nicht viel sagenden Worten, wie es so seine Art ist. Die Leitmedien dieser Republik natürlich immer im Schlepptau. Was unser meist versagender und vor ständig Lobbyisten einknickender Verkehrsminister aus Bayern gesagt hat, lässt in mir den Wunschaufkommen, dass dieser Mann nicht mehr gewählt wird.

Verlierer gibt es auch, natürlich viele, die Bürger dieses Landes, die jetzt mit noch umfangreicherer Überwachung rechnen müssen, dann den Steuerzahler, der jetzt nicht nur die Kosten des Gipfels übernimmt, sondern auch noch die schnell zugesagten Entschädigungen an die Gewerbetreibenden, deren Läden ganz oder teilweise ausgeräumt wurden. So wurde wieder einmal erreicht, dass die Großsucht der in Deutschland Regierenden wieder vom einfachen Bürger getragen werden darf.

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