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Zollvereinblüten – die Zeche Zollverein im Juni

Jedes Jahr wird die Anzahl der auf der Zeche im Essener Norden, wachsenden Pflanzen nach oben korrigiert. Es ist hat Wandel, nicht nur im Revier sondern auch auf dem alten Industriegelände. Vor einigen Jahren, so konnte ich mich erinnern, lag die Zahl der auf dem Zechengelände vertreten Arten bei knapp 300 und ist im Lauf der Zeit auf über 500 angewachsen. Dabei wird, bis auf den Färbergarten, ja keine aktive Gärtnerei betrieben. Erstaunlich, was die Natur so in ein paar Jahre leistet.

So ganz unschuldig bin ich aber an der Entwicklung nicht, denn im vergangenen Jahr habe ich kräftig ausgewildert, um genau zu sein, zwei Pflanzen habe ich von meinen Balkonkästen in die Freiheit auf dem Gelände des Weltkulturerbes entlassen. Vielleicht war es mein Beitrag zum Jahr der grünen Hauptstadt Europs, darüber habe ich noch nicht nachgedacht. In diesem Jahr, so habe ich mir fest vorgenommen, werden es drei weitere sein, die mittlerweile zu groß geworden sind für meinen Sommersitz, hier warte ich nur noch ein paar Regentage ab, damit ich mit meine Aktion der Freilassung beginnen kann. Denke das ich dieses Projekt dann im September abschließen kann. Damit bin ich dann für ca. 1 % der Fauna auf dem Weltkulturerbe verantwortlich, nicht auszudenken, wenn das jeder Bürger Essens machen würde.

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