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Grüne Hauptstadt Europas gescheitert?

Diese Frage stelle ich mir schon seit einigen Wochen und den Besuch einiger Veranstaltungen der Stadt Essen. So einfach ist die Antwort aber nicht, denn ohne diesen Titel würde wohl immer noch niemand im Baldeneysee baden dürfen, auch wenn das Areal für die Schwimmer recht kümmerlich ausfällt.

Eindeutig als Flop muss der Tag der Bewegung gewertet werden, auch wenn das Wetter in diesem Sommer den Einen oder Anderen vom Besuch dieser Veranstaltung abgehalten hat. Insgesamt wurden wohl zu viele Fehler bei der Vermarktung dieser Veranstaltung gemacht und so kam es zum Desaster, was die Frequenz der Besucher anbetraf.

Nicht besser, zumindest in meinen Augen, ist die Aufstellung der bunten Pflanzenkübel in der Essener Fußgängerzone. Sicherlich, etwas Farbe wertet jede City auf, aber im Gegenzug die vorhandenen Baumscheiben zu vernachlässigen ohne vom sehr hohen Unkraut zu befreien, wirkt schon sehr merkwürdig. Besonders der Brunnen, in dem ungepflegten Zustand am Kardinal-Hengsbach-Platz lässt sich nicht mehr durch Pflanzen in bunten Kübeln verdecken. Das hätte in meinen Augen eine Einheit werden können, Wasser und Grün. Die Verunkrautung der alten Baumscheiben lassen die Bemühungen zu einem Desaster werden.

…lassen die Bemühungen zu einem Desaster werden. 

Dann gab es noch diverse Aktionen auf der großen Zeche im Norden der Stadt, eine Ausstellung des Ruhrmuseums in Halle 6 und die Umgestaltung der Wasserfläche vor der Thyssen-Krupp Hauptveraltung in einen grünen Garten. Dazu zähle ich noch die private Initiative am Weberplatz, sich Gedanken um urbanes Grün zu machen.

Als Fazit bleibt für mich, Privates funktioniert, aber sobald die öffentliche Hand ihre Finger im Spiel hat, floppt es gewaltig.

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