googled4c9dab919003bf2.html

Von Paraden und Umzügen

Im Sommer ist ja die Hochzeit der auf öffentlichen Straßen und Plätzen statt findenden Paraden des CSD. Köln und Berlin fallen mir da sofort ein, klar sie werden auch immer in den Nachrichten erwähnt. Essen, als Ruhrmetropole spielt da wohl eher eine untergeordnete Rolle. Es gibt ihn zwar, diesen Umzug, aber dort war ich noch nie, selbst zufällig nicht, wie vor einigen Wochen auf dem Tag der Bewegung.

Gesammelt wurde sich auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Essener Hauptbahnhof, dann ging es begleitet von Sambarhythmen die Haupteinkaufsstraße herunter um dann am Ende eine 180° Wendung zu machen um auf dem Kennedy-Platz einzulaufen.

Selbstverständlich war die Zielankunft entsprechend mit Informationsständen, großer Bühne und zahlreichen Ständen präpariert. Selbst die politischen Parteien fehlten nicht, ließen sich für die erst kürzlich verabschiedete Ehe für alle feiern und dann war da ja noch die nahende Bundestagswahl, da kann es für keine der Parteien schaden, auch hier Flagge zu zeigen. Es geht ja immerhin um die Mehrheit im neuen Parlament und die Möglichkeit die bestehende Amtsinhaberin zu bestätigen oder abzulösen.

Das Rahmenprogramm ist eindeutig nichts für mich, deutlich zu schlagerlastig, zumindest bei meiner Anwesenheit. Aber der selbstgebackene Kuchen von der Aids-Hilfe sollte an dieser Stelle eine Erwähnung finden und gelobt werden. Und wenn ich ehrlich bin, Kuchen essen und etwas Gutes zu tun, diese Gelegenheit bietet sich mir auch nicht alle Tage.

Kommentar verfassen