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Wochenendtipp – Zechenfest auf Zollverein

Es ist wieder soweit, das letzte Septemberwochenende steht vor der Tür und Petrus hat feinstes Herbstwetter mit ausreichend Sonne angekündigt, es ist also das jährliche Fest auf der ehemals größten Zeche Europas. Kurz gesagt: das 28. Zechenfest auf Zollverein beginnt morgen um 16 Uhr.

…traditionell mit der Bergmannskapelle und dem Steigerlied

Einiges ist neu, z. B. die massiven Betonpoller am Haupteingang, natürlich nur damit die Rasenflächen geschützt werden, denn die Stahlstängelchen, die von jedem Kleintransporter wie Streichhölzer umgefahren werden können, reichen ja aus. Aber so ist das eben mit diesen Sicherheitskonzepten in Zeiten der Terrorgefahr, irgendwie gut gemein, aber doch nicht richtig durchdacht, zumal die Zufahrtswege auf der Rückseite der Zeche gar nicht gesichert wurden. Es gab wahrscheinlich nicht genug Fachkräfte. Aber ich schweife ab…

Es ist auch nicht mein erstes Fest, das rund um die Schachtanlage XII stattfindet und ja, es gibt auch Dinge auf die ich mich freue, z. B. den Workshop in den Räumen der ARKA Kulturwerkstatt zum Thema Porträtfotografie von Christoph Lörler. Auf jeden Fall sind meine Objektive schon geputzt. Oder diese Kuchenauswahl, von der kleinen Konditorei aus Stoppenberg, die mich jedes Jahr mit neuen Kreationen überrascht. Insgesamt gibt es fünf Bühnen, die unterschiedlich bespielt werden, somit ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Los geht es am Samstag um 16 Uhr und das von vielen geschätzte Höhenfeuerwerk beginnt um 21 Uhr. Die Ansprachen der städtischen Honoratioren startet um 17 Uhr.

Sonntag geht es um 11 Uhr los, auch traditionell mit der Bergmannskapelle und dem Steigerlied.

Wer nicht in der glücklichen Lage ist, einfach nur die Straße zu queren, sollte lieber mit der Straßenbahn (Linie 107) anreisen und sein Auto stehen lassen, dann ist das Limit für das eine oder andere Frischgezapfte auch nicht so niedrig.

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