googled4c9dab919003bf2.html

Neue Heimat

Es wurde wieder einmal Zeit für einen Umzug, denn das Wohnumfeld hat sich in den letzten Monaten gravierend verschlechtert. Im Gegensatz zu den angesagten Metropolen des Landes ist es im Ruhrgebiet recht einfach, noch bezahlbaren Wohnraum zu finden. Außerdem habe ich die große Zeche in den letzten mehr als fünf Jahren ausreichend abgearbeitet. Da ich doch mehr der Großstadtmensch bin, geht es wieder in einen citynahen Bereich, nicht ganz Innenstadt, aber immerhin ist der Fußweg so kurz, dass ich ihn problemlos bewältigen kann.

Der Neue Wohnort ist nun Gelsenkirchen, zwar immer noch nicht der Stadtteil Schalke, aber ich kann ihn schon sehen, wenn ich aus dem Fenster sehen, zumindest mit viel Fantasie. Und dann liegt mit immer noch ein Artikel von Markus aus Hamburg im Magen, der sich, sagen wir es einmal so, nicht sehr wohlwollend über Gelsenkirchen geäußert hat.

…dann werden wir einmal den einen oder anderen Rundgang durch Gelsenkirchen…

Gut, da könnte jetzt eine Diskussion in Gang gesetzt werden, in wieweit jemand einen Eindruck von einer Stadt bekommt, der von Bahnhof zum Hotel (Hotels in der Nähe des Bahnhofs haben ja so ihren eigenen Charme) mit erweitertem Handgepäck durch eine, zugegeben, nicht gerade hübschen Passage, wandert. Dafür ging das fast ohne nass zu werden, was im Herbst und den Wintermonaten auch nicht von der Hand zu weisen ist.

Und richtig, im Sommer sieht das dann schon alles freundlicher aus, die Sonne scheint, das Himmelblau bietet einen besseren Kontrast als das das vorherrschende regengrau, das ist mir schon klar und es kommt darauf an, was man aus der Umgebung macht, in der jeder lebt.

Aber Markus, sollte es Dein Herzclub es vielleicht wieder einmal schaffen, aufzusteigen (die Knappen könnten aber auch absteigen, wovon ich aber nicht ausgehe), dann plane wieder eine Auswärtspartie ein und ein oder zwei Tage länger, dann werden wir einmal den einen oder anderen Rundgang durch Gelsenkirchen machen und uns auch einmal ein Zeche, da überlasse ich Dir die Wahl, ob groß oder klein, anschauen, damit Du einen etwas positiveren Eindruck von dem Umfeld mitnehmen kannst. Und übrigens, das Brauhaus hat schon seit einigen Jahren geschlossen, aber es gibt ja Alternativen, z. B. Das Bistro Sachs im Hans-Sachs-Haus.

Wund wenn Du magst, lichte doch einfach einmal die Straßen in der unmittelbaren Umgebung (so einen Umkreis von 300 Metern) deines Wohnortes ab, dann werden wir ja sehen…

In diesem Sinne, auf Euren Aufstieg

2 Gedanken zu „Neue Heimat

  • 17. Oktober 2017 um 6:15 am
    Permalink

    Auswärts sind die Leistungen der „Magischen“ ja recht ordentlich, aber eine gewisse Heimschwäche ist nicht abzustreiten, so wird das nicht für den Aufstieg reichen, da hast du sicherlich Recht. Aber die Entwicklung ist ja positiv und vielleicht wird das ja ab der nächsten Saison etwas.

    Was du auf meinen Bildern siehst, ist in unmittelbarer Nähe und kann zu Fuß problemlos erreicht werden. Und ja, getan hat sich auch einiges in den letzten sieben Jahren, so wurde das Hans-Sachs-Haus (Rathaus) saniert und wiedereröffnet, auch der Außenbereich davor und der Heinrich-König-Platz wurden neu gestaltet. Und dann gibt es hier ja noch die Halden und Zechen, da lohnt ein Besuch allemal, denn auch das Weltkulturerbe ist mit ein wenig Aufwand noch per flotten Schritt gut zu erreichen.

    Antwort
  • 16. Oktober 2017 um 10:43 pm
    Permalink

    Ups, jetzt erst Deinen Artikel gelesen, sorry. Der FC St. Pauli wird wohl eher nicht aufsteigen, aber ich bin gerne bereit, das womöglich schiefe Bild von Gelsenkirchen zu korrigieren bzw. korrigieren zu lassen. Deine Bilder oben sind schon ein gewisser Kontrast zu dem, was ich vor mittlerweile 7 (!) Jahren gesehen habe.

    Antwort

Kommentar verfassen