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Vernetzte Stadt

Langsam wird es ja, mit dem Aufholen der in den letzten Jahren verlorenen Technologien. Seit ein paar Tagen bietet die Stadt Gelsenkirchen über ihre Tochter Gelsennet an mehr als 260 Punkten in der Stadt kostenloses WiFi für alle an. Ohne Registrierung erst einmal 500 MG, wer sich mit Name und E-Mail registriert darf monatlich 5GB für umsonst verbrauchen. Wer mehr möchte, muss dann zahlen. Unbegrenztes Volumen steht jedem für schlappe fünf Euro zu.

Wie auf der Homepage angekündigt, sollen die Zugänge in der nächsten Zeit noch erweitert werden. Die Bahnhofstraße ist jetzt schon fast lückenlos vom Bahnhof bis zum Heinrich-König-Platz mit entsprechenden Zugängen ausgestattet. Es scheint mir, dass einzelne Kommunen in Deutschland endlich im 21. Jahrhundert ankommen um sich im positiven mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Sicherlich mag das Warenangebot nicht den aktuellen Hipsteransprüchen gerecht werden, dafür ist aber schneller Zugang zur digitalen Welt kostengünstig möglich.

Bleibt nur zu hoffen, das andere Ruhrgebietsstädte diesem guten Beispiel folgen werden und das Ruhrgebiet wieder dahin bringen, wo es vor langer Zeit mal war, als eine der führenden Metropolen in diesem Land. Einen ersten, wichtigen Schritt dazu hat die Stadt Gelsenkirchen nun dazu gemacht.

Was mich betrifft, so freue ich mich schon auf das nächste Frühjahr und den Sommer, um bei lauen Temperaturen das urbane Leben auf einer Bank in der City, oder in der grünen Natur im Nienhauser Park mit meinem kleinen Netbook zu genießen und aktiv in den sozialen Medien teilzunehmen. Außerdem bin ich gespannt, was Markus dazu sagt.

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