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Substitutionsgelände

Die Zeiten, in denen ich Objektive und Kameras testen konnte und dafür ein unerschöpfliches Reservoir an Motiven vorfand, in dem ich nur einem kurz über die Straße laufen musste, sind ja nun vorbei. Also muss Ersatz her, was in meiner näheren Umgebung gar nicht so einfach ist. Gut, einige Aufnahmen sind für die nächsten Tage geplant, da muss ich nur noch auf den Wettergott warten, der mir nach Möglichkeit ohne viel Nass vom Himmel entgegen kommt. Ein Blick in die Wetterapp lässt aber hoffen.

Hoch- Erzbunke

Derweil behelfe ich mir mit der Erkundung meines näheren Umfeldes, wie beispielsweise der östlich gelegene Stadtteil Bulmke-Hüllen. Etwas alte Industrie gibt es auch, obwohl der Kahlschlag der Abrissbagger nicht zu übersehen ist. Es steht halt nicht mehr soviel und ich muss damit auskommen, oder ich muss die Strapazen der Anreise mit der neuen Ruhrbahn auf mich nehmen und auf deren Pünktlichkeit vertrauen.

Aber ich bleibe einmal beim Gelände des Schalker Verein, der nur deshalb so hieß, weil die Verwaltung des ehemaligen Hüttenwerkes im benachbarten Stadtteil Schalke lag und nicht wie die Produktionsstätten im Bulmke oder Ückendorf. Für die alte Energiezentrale wird noch ein Käufer gesucht, oder besser ein Investor, der mit einem tragfähigen Konzept wieder Leben in die alte Industriebrache einhaucht. Ansonsten stehen noch die alten Erz-Hochbunker und sind umfunktioniert zu zu Solarbunkern. Immerhin sind diese noch begehbar und eignen sich damit für einige Aufnahmen. Der Rest wird mit neumodischen und quadratischen Hallen bebaut, die etwas Handel und Logistik beherbergen. Wenn wohl alles fertig ist, dann dürfte die Beschäftigtenzahl vielleicht 15% der ehemals 6.000 erreichen, die Voraussetzung dafür ist, dass alle Grundstücke verkauft und bebaut wurden.

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