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Wahlhelfer

Die Stadt Essen hat sich bei der Organisation der Europawahl 2014 und der gleichzeitig durchgeführten Kommunalwahl wieder einmal selbst übertroffen. Nich das die Einladung zum Wahlhelfer relativ spät (15 Tage vor der Wahl) erfolgte, nein, sie war schlichtweg falsch. Essen wollte früher wählen, schon am 22. Mai.
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Das der Termin falsch war,  hat natürlich ein schlauer Kopf im Rathaus bermerkt, drei Tage später war dann ein weiteres Schreiben im Briefkasten, das die Wahl ja doch eim Europeinheltlichen Termin am 25. Mai 2014 stattfinden würde.
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Soweit so gut, den Termin am 22. hätte ich sowieso nicht ernst genommen. Bleibt noch die Frage der Kosten, der wie immer im Fall des behördlichen Versagens der Steuerzahler zu berappen hat. Dabei kann folgende Rechnung zu Grunde gelegt werden:

ca 2.000 Wahlberechtigte pro Wahllokal (eher etwas weniger)
ca 380.000 Wahlberechtigte mach dann ca. 190 Wahllokale, die mit mindestens 6 Wahlhelfern besetzt sind also rund 1150 Anschreiben

Was nun so ein Anschreiben kostet, sollte genau von einem Controler ermittelt werden. Kompetenz sieht anders aus, und langsam vermute ich, das es doch schlimmer ist mit dem Fachkräftemangel.

Eingespart wrd natürlich bei den Wahlhelfern, die, obwohl sie das Vierfache zählen müssen, nur fünf Euronen mehr dafür bekommen. Irgendo muss das ja herkommen…

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