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Ausflug – Marl

verbot1Mich interessieren ja Städte, die auf jahrhundertealte Stadtentwicklung nichts mehr geben und einfach am Reißbrett neu Planen. Marl ist so eine Stadt. Durch Bergbau und Chemie reich geworden, wurde kurz nach dem letzten Weltkrieg ein neues Zentrum geplant und umgesetzt. Da es nun fast keinen Bergbau mehr in diesen Regionen gibt, sind auch die Einnahmequellen der Stadtoberen fast versiegt. Entsprechend schreitet der Verfall voran, zu sehen an den Innenstädten mit den vielen, leerstehenden Einzelhandelsflächen. Die Pflege der öffentlichen Infrastruktur wird von den Komunalfürsten minimiert, wenn nicht sogar ganz eingestellt. Reparatur von beschädigten Dingen, oder die Ausbesserungen die das Alter so mit sich bringen werden nicht durchgeführt. Hinzu kommt noch eine Verarmung der Bevölkerung, die dann nicht mehr so “pfleglich” mit den Dingen im öffentlichen Raum umgeht. Wachsende Müllberge und ungepflegte Plätze sind die Folge.

Die Stadt Marl hat sich vor einigen Jahren auf die Einstellung der öffentlichen Aufgaben verständigt. Dazu wurde noch mit vielen Verbotsschildern reagiert. Bei meinen verschiedenen Stationen in meinem Leben habe ich noch nie eine Kommune erlebt, die so kreativ mit Verboten und den dazugehörigen Schildern agiert hat. Marl, wenn Sie es betreten, machen sie sich vorher die Schuhe sauber und nehmen Sie ihren Müll gefälligst wieder mit!

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Unfallgefahr, oder einfach keine Mittel mehr die Treppe zu reinigen?

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