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Vor langer, langer Zeit

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Wohnhaus in der Dortmunder City

War ich das letzte Mal in Dortmund. Eine Stadt des Ruhrgebiets, in die mich nichts hinzieht, zuviel gelb. Es war die Zeit, als die Krise in den Metropolen des Reviers im vollen Umfang wütete. Heute ist der  Kahlschlag der Zechen und Stahl- und Hüttenwerke fast beendet. Ein, zwei Zechenschließungen noch, der Standort Dortmund für örtlich hergestelltes Rohmetall ist längst Vergangenheit, der Umstieg auf eine moderne Dienstleistungsgesellschaft stockt noch, die Kommunen sehen jeden Tag die Geier um das Rathaus kreisen. Der Verfall macht schön längst nicht mehr vor den “guten” Lagen in den Innenstädten halt, da bildet die City der sauerländischen Stadt im Osten des Ruhrgebiets keine Ausnahme. Zwar herrscht rege Neubautätigkeit um den Straßenring, besonders im Bereich des neu geschaffenen Kulturhotspot, dem “U”, dafür werden einige Straßenzüge kampflos dem Verfall preisgegeben, eine sehr unschöne Entwicklung.

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