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Natürliche Hindernisse

Vor einigen Monaten war ein Weg, der mal eine Eisenbahnlinie war und den Schacht 7/10 mit dem Schacht 1/2/8 der Zeche Zollverein verbunden hat, über einen längeren Zeitraum, auch für Fußgänger gesperrt. Hier wurden Fördermittel der Europäischen Union verbaut, also der sandige, aber planierte Weg wurde asphaltiert. Wahrscheinlich waren die Gelder der Union etwas knapp kalkuliert, so wurde kurz vor dem Zusammenschluss eines zur Zeche Nordstern führendes, ehemaliges Gleisbett nicht auf dem gewohnten Stück verbunden, sondern einfach eine 90°  Ecke gemacht und auf den Nordsternweg geleitet. Die planende Behörde hat aber nicht mit der Hartnäckigkeit der Fußgänger gerechnet, die weiterhin den alten, weniger kurvigen Weg auf einer Länge von ca. 80 Metern benutzt und so im Laufe der Monate den aufgeschütteten Boden wieder in den ursprünglichen Weg gebahnt. Soweit so gut. Auch den Sinn eines asphaltierten Weges will sich mir, an dieser Stelle, nicht wirklich erschließen. Da sich aber eine Behörde nun mit dem Willen des Volkes nicht immer anfreunden kann, muss, aus Sicht der Ausführenden, den Benutzern klar gemacht werden, diesen ursprünglichen Weg nicht mehr zu benutzen. Da hätte mit der Abstellung eines Beamten, der Zuwiderhandelnde mit einem Ordnungsgeld belegt, sein Können, oder aber wie in diesem Fahl mit einem neuen, für Fußgänger und Fahrradfahrer nicht zu überwindenden Hindernis aus altem Unrat. Die Stadt Essen entschied sich für diesen Weg. Das Ergebnis sieht jetzt so aus:

bariere
Hindernis, ca. 150 cm hoch, mehr als 2 Meter dick und über 5 Meter lang

 

 

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