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Vor der Haustür

lag die Ausstellung, die vor einigen Tagen im SANAA stattfand. Kurze Wege sozusagen. Der Hauptteil war im Haus des von japanischen Architekten Kazuyo Sejima und Ryūe Nishizawa noch unter dem Namen Zollvereinkubus erschaffenen Gebäudes. Veranstaltet wurde die Ausstellung von C.A.R., die jedes Jahr diverse Veranstaltungen im Ruhrgebiet vornehmen, davon zweimal pro Jahr auf Zollverein, bzw. in Verbindung mir der Folkwang Universität.

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Auf das Ruhrgebiet angepasste Kunst…

So gab es dieses mal nicht nur im Hauptgebäude selbst Ausstellungen, sondern auch in einigen Hallen der eigentlichen Zeche Zollverein (Hallen: 5,6 und 8). Damit wird die Ausstellung von Jahr zu Jahr größer. Künstler waren kaum anwesend, zumindest bei meiner Verweildauer, dafür um so mehr Galeristen, die in jedem Gespräch ihr verkaufsförderndes Lächeln aufsetzten.

Ein Fahrdienst bracht die Besucher dann vom SANAA in schicken Luxusbussen mit entsprechender Innenausstattung die maximal 300 m zu den Zollvereinhallen. Ein Umstand den ich aus ökologischen Gründen nicht befürworte! Solche kurzen Strecken stellen nun wahrlich keine Entfernung da, die nicht zu Fuß bewältigt werden könnte.

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Atemberaubende Aussicht auf die Zeche Zollverein

Trotz allerlei Kunst, die entsprechend präsentiert wurde, bin ich mir bei jedem Besuch der Ausstellung sicherer, dass der eigentliche Star der Präsentationen das Gebäude selbst ist, dass mit seinen fantastischen Ausblicken, gerade in den oberen Etagen, auf die Zeche Zollverein unvergleichliche Perspektiven bietet.

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