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Ausreden

Das ich kein großer Freund des örtlichen Verkehrsbetriebes bin, ist ja schon länger bekannt. Zu unpünktlich und unzuverlässig sind die Verbindungen der Essener Verkehrs Aktien Gesellschaft, kurz EVAG, so war ich von den letzten fünf Touren von mir zuhause bis nach Holsterhausen in vier Fällen mehr als 50 Minuten unterwegs, zu einer Zeit, die eigentlich nicht als “Rush Hour” gilt. Die Entfernung von meinem Heim bis nach Holsterhausen beträgt keine acht Kilometer, dafür ist das ein Armutszeugnis. Aber ab Januar wird der Fahrpreis dann wieder erhöht.

…ab April wird getreten, und zwar sieben Monate lang!

Oft ist es auch so, das die Gründe für die Ausfälle oder Verspätungen in den elektronischen Anzeigen der Haltestellen angezeigt werden. Besonders dreist hat das Verkehrsunternehmen in der letzten Woche einen Grund mitgeteilt: erhöhtes Fahrgastaufkommen! Man möge sich das bitte so vorstellen, der Unternehmensgegenstand ist das befördern von Fahrgästen, günstig und nach Möglichkeit preiswert. Die EVAG sieht das offensichtlich etwas anders, denn das einzige was den Betriebsablauf stört, ist das ewige Halten an den dafür vorgesehen Stellen und das Warten bis alle Benutzer aus- und eingestiegen sind. Hinzu kommt noch der relativ milde Herbst und Winter zu dieser Zeit, da fallen die übliche Ausrede Witterungseinflüsse weg, da musste also etwas Neues her und warum nicht einmal die Schuld den Fahrgästen geben? Es sollte aber auch jedem in diesem Saftladen von Verkehrsbetrieb einleuchten, dass nach einem Ausfall einer Bahn, sich das Fahrgastaufkommen für die nächste Bahn überproportional erhöht. Das gilt natürlich auch für Busse.

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Ausreden werden bei der EVAG elektronisch angezeigt.

Mein Entschluss steht fest, ab April wird getreten, und zwar sieben Monate lang, So wenig von meinem Geld für dieses marode Unternehmen wie es nur irgend geht.

 

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